Taipei-Deathmatch

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Taipei-Deathmatch, auch Taipei Death Match, ist eine Matchvariante aus dem Hardcore- und Deathmatch-Wrestling.

Bei einem Taipei-Deathmatch werden die Hände der Wrestler stark getapt und mit Klebstoff durchtränkt. Die Hände mit dem nassen Tape werden anschließend in Glasscherben gedrückt, sodass diese am Tape haften bleiben. Nach der Trocknung des Klebstoffes können die Scherben im anschließenden Match als Waffen eingesetzt werden.

Das erste Match dieser Art fand am 1. Juni 1995 bei der Show Hardcore Heaven in der ECW zwischen Ian und Axel Rotten statt. Rotten, dessen Vertrag mit der ECW ausgelaufen war, verlor dieses und musste die Promotion verlassen. Er gründete nach Ablauf seiner Sperrfrist in Kentucky die IWA Mid-South.

Das zweite Match fand 2003 zwischen John Zandig und Ian Rotten in der ehemaligen Viking-Hall statt, wo am 5. November 2005 bei der ECW-Reunion-Show Hardcore Homecoming 2 — November Reign Ian und Axel Rotten erneut gegeneinander antraten.

Das vierte bekannte Match bestritten am 3. November 2006 zwei Frauen, als Mickie Knuckles und Rachel Summerlyn in der IWA Mid-South bei einem Deathmatchturnier um den Titel der IWA Mid-South Queen Of The Death Matches antraten.